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Logische Fehler 
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Logische Fehler bei der Subsumption sind extrem selten. Dafür genügt die Aristotelische Schlusslogik vollauf: Alle Drachen können fliegen. Tante Emma ist ein Drache. Tante Emma kann fliegen. Was soll dabei schief gehen?

Manchmal bringt die Logik einen Ertrag, wenn es um die Konstruktion der Prämissen für den Obersatz geht. Dafür zwei Beispiele:

Petitio principii: Die petitio principii besteht im versteckten Einschleusen normativer Prämissen. Ein bekanntes Problem dazu ist die Frage, ob der Bundespräsident bei der Ausfertigung von Gesetzen ein materielles Prüfungsrecht hat. Als Argument wird manchmal vorgebracht, dies sei zu bejahen im Hinblick auf die in Art. 61 vorgesehene Präsidentenanklage und den in Art. 56 GG geregelten Amtseid. Aber Art. 61 GG sagt nicht, weswegen wir den Präsidenten anklagen sollen, weil er ein materielles Prüfungsrecht ausgeübt hat oder weil er es gerade nicht ausgeübt hat. Auch Art. 56 sagt nur, dass der Bundespräsident die Verfassung wahren und verteidigen soll. Allerdings kann er dies nur dort, wo er Kompetenzen hat. Die Norm selbst begründet gerade keine Kompetenzen.

Fehlen einer Prämisse: Beispiel wäre etwa die Behauptung, dass ein bestimmter Normtext als Ausnahmevorschrift eng auszulegen sei. Meist wird nicht begründet, dass die Norm wirklich eine Ausnahmevorschrift darstellt. Oder es wird mit dem Zweck der Vorschrift gearbeitet, ohne seine Herleitung zu begründen usw.
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