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Grundkurs zur juristischen Methodik
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Die wachsende Bedeutung der Methodik im Recht

Wenn Juristen in unserer Sprache und damit in unserer Welt walten, dann müssen wir immer und immer wieder die Frage stellen: zu Recht oder zu Unrecht? Sie selbst glauben, dass die unsichtbare Hand des Rechts aus dem Streit der vielen das für alle Beste hervorbringt. Aber die streitenden Parteien haben oft das Gefühl, dass dadurch, dass jeder etwas anderes wollte, eine Entscheidung herauskam, die keiner gewollt hat.

Wer hat nun recht? Entscheiden müssen das wieder die Juristen. Vertrauen sollten wir dieser Entscheidung nur, wenn wir sie auch nachvollziehen und überprüfen können. Als Maßstab wäre dabei die juristische Methodik heranzuziehen. Sie ist in der Lage, ein Stück der unsichtbaren Hand des Rechts sichtbar und überprüfbar zu machen. Aber, so lautet der schnelle Einwand unserer Juristen, über Methodik redet man nicht, sondern Methodik hat man. Diese rasche Art von Immunisierung ist inakzeptabel. Dazu ist das Tun der Juristen zu wichtig. Zudem reden Juristen beständig über die Methode anderer. Hat der Arzt lege artis operiert, hat der Bauingenieur seine Berechnung auf dem jeweiligen Stand der Wissenschaft durchgeführt? Im Messen anderer sind die Juristen nicht zurückhaltend. Also müssen sie auch sich selbst messen lassen mit der Frage, ob der, der die Entscheidung trifft, lege artis argumentiert und auf dem Stande der Kunst sich befindet.


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