start
Technische Hinweise glossar • • • lectures suche sitemap impressum
Methodik
Recht&Sprache Recht und Sprache
register
Konversationsanalyse
Der Schwerpunkt der, auf die Ethnomethodologie zurückgehenden Konversationsanalyse liegt dabei auf den eher förmlichen Verfahren und "Prinzipien der sozialen Organisation sprachlicher und nicht sprachlicher Interaktionen". Ihr Material sind detaillierte Aufzeichnungen und "Protokolle natürlicher", das heißt realer, nicht gestellter oder bloß der Fantasie wissenschaftlicher Beispielschöpfung entsprungener kommunikativer Ereignisse. "Untersucht wird dabei die Abfolge der einzelnen Beiträge zur Interaktions-Sequenz im Hinblick auf die Mechanismen, die Interaktionen miteinander sinnhaft verknüpfen und dadurch 'am Laufen halten', und sie gleichzeitig für die Interagierenden als spezifisch sinnvolle Interaktionen" kennzeichnen und kenntlich machen. Um sich dies zu erschließen, nimmt die Konversationsanalyse zwar die Perspektive der Beteiligten ein, durch die und für die sich solcher Sinn erst macht. Getreu ihrem systematischen Anspruch ist ihr dabei aber nicht an den "persönlich-psychologische(n) Besonderheiten der jeweiligen Teilnehmer" gelegen. Und ihre Arbeit erschöpft sich auch nicht im Dokumentarischen. Vielmehr geht es um die "soziale Typik" von Interaktionsmustern, verstanden als "allgemeine, institutionalisierte Sprechmuster, die in bezug auf verschiedene Sprecher oder unterschiedliche soziale Kontexte wenig variieren". (Thomas S. Eberle, Ethnomethodologische Konversationsanalyse, in: Ronald. Hitzler / Anne Honer (Hg.): Sozialwissenschaftliche Hermeneutik. Eine Einführung, Opladen 1997, S. 245 ff., 255.)
Druckfassung
Das könnte
Sie auch interessieren:

Gegenstand
Diskursanalyse
Methodik
Zum Anfang
Wir sind an Ihrer
Meinung interessiert
info@rechtslinguistik.de
Wir freuen uns
auf Ihre Anregungen
Zum Anfang
© RC 2003 ff.